4. Tag des Philosophieunterrichts Thema: "Orientierung in postfaktischen Zeiten"


Fake News, alternative Fakten und Verschwörungstheorien verbreiten sich rasend schnell im Netz und werden in digitalen Echokammern unaufhörlich wiederholt. Damit wird „eine Lügenwelt der Konsequenz herauf[beschworen], die den Bedürfnissen des menschlichen Gemüts besser entspricht als die Wirklichkeit selbst“ (Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft, S. 748).
Wie können wir diesen anti-aufklärerischen Tendenzen begegnen? Wie können wir den Blick der Schülerinnen und Schüler schärfen und ihnen Orientierung bieten, damit sie im Selberdenken kritisch-reflektierte Urteilsfähigkeit gewinnen und die „Lügenwelt“ entlarven?
Dieser Frage geht der vierte Tag des Philosophieunterrichts in diversen Workshops nach.

Die Fortbildungsveranstaltung will unterschiedliche Zugänge zu dieser Frage eröffnen und durch konkrete Unterrichtsbeispiele in die Praxis einführen und diese vertiefen.

Nach einem allgemein einleitenden Vortrag zum Thema von Juniorprof. Dr. Thein (JGU Mainz) wird in mehreren Workshops, die von erfahrenen Fachdidaktikern geleitet werden, der direkte Bezug zur Unterrichtspraxis gesucht. Von den angebotenen Workshops können jeweils zwei besucht werden.
Die Workshops finden Sie unter Dateien in der PDF.
Bitte nennen Sie bei Ihrer Anmeldung 2 Wunschworkshops die Sie belegen möchten.
Workshops
1. Marx und die Ökonomie (Dr. Jörg Peters)
2. HABITUS - Auf die Haltung kommt es an (Michael Wittschier)
3. Moralerziehung in einer Demokratie - Anregungen für Werte-Diskurse im Unterricht (Dr. Roland Henke)
4. Hannah Arendt: Öffentlichkeit und politisch-ethische Urteilskraft (Prof. Dr. René Torkler)
5. Ethischer Relativismus und Subjektivismus im Philosophieunterricht (Juniorprof. Dr. Anne Burkard)



Die Tagung findet in Kooperation mit dem Philosophie-Bundesverband und den Landesverbänden Rheinland-Pfalz und Saarland statt.

Teilnehmerbeitrag für Nichtmitglieder des Fachverbandes: 10 Euro